Ronja Forcher: „Unruhe im Herzen“ – Ein aufrichtiges Geständnis, das kurz vor ihrem 30. Geburtstag für Aufsehen sorgt.

Schon als kleines Mädchen von sechs Jahren stand Ronja Forcher (29) auf der Theaterbühne. Seither ist viel passiert im Leben der Schauspielerin. Jetzt wird der „Bergdoktor“-Star 30 – und fühlt sich zum ersten Mal angekommen.

Der Bergdoktor: Ronja Forcher im Interview | Heimatkanal

„Es hat lange gedauert, dorthin zu gelangen“

Das neue Blatt: Aktuell stehen Sie erneut für „Der Bergdoktor“ vor der Kamera. Wie haben Sie die drehfreie Zeit verbracht?

Ronja Forcher: Ich war beispielsweise mit meiner Mutter auf Fastenkur im Spreewald. Es war eine sehr schöne und intensive Erfahrung, die einem neue Impulse gibt.

Als ich zurückgekommen bin, habe ich zu Hause meinen Kleiderschrank ausgemistet, und danach ging es direkt dem Keller an den Kragen.

Für solche Dinge fehlt mir sonst oft die Zeit, aber auch die Motivation. Nach der Fastenkur war ich voller Energie: Es war ein Aufräumen – zuerst im Inneren und dann im Äußeren.

Wie fühlen Sie sich angesichts Ihres runden Geburtstags?

Im Augenblick habe ich das Gefühl, bei mir angekommen zu sein. Das macht mich sehr glücklich, denn es hat lange gedauert, dorthin zu gelangen.

Ich habe lange Zeit eine innere Unruhe gespürt. Ein Beruf wie meiner hilft dabei nicht unbedingt, weil man selten wirklich zur Ruhe kommt.

In den letzten drei Jahren habe ich jedoch mein Zuhause gefunden – nicht nur in der Stadt, in der ich lebe, sondern auch in mir selbst.

Was wünschen Sie sich für Ihre Dreißiger?

Ich hoffe, ich kann weiterhin gute Entscheidungen für mich treffen – beruflich und privat. Ich möchte weiter an meinem Umfeld arbeiten, schöne Freundschaften pflegen und Freude an der Arbeit haben.

 

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