„Hartz und herzlich“-Zuschauer übergriffig? Bürgergeld-Empfänger Elvis ergreift Maßnahmen
Nirgends scheinen die Bürgergeld-Empfänger aus der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ lieber ihren Frust rauszulassen, als auf TikTok. Elvis holt zum Rundumschlag aus.
„Ist das echt so schwer zu kapieren?“, beginnt die Beschreibung von Elvis‘ neuem TikTok-Video. Der Mannheimer ist seit vielen Jahren Protagonist der RTLZWEI-Sendung „Hartz und herzlich“, noch länger ist er Bürgergeld-Empfänger.
Immer wieder wird er online und im echten Leben attackiert und verurteilt. Doch jetzt wurde erneut eine Grenze überschritten …

„In letzter Zeit nimmt es wieder Überhand“, erklärt Elvis und berichtet von übergriffigem Verhalten einiger Zuschauer.
Er erzählt, einige Fans würden „penetrant an unserer Haustür klopfen und klingeln, rufen, durch die Fenster gucken und so“. Seine Privatsphäre wird seinen Erzählungen nach regelmäßig missachtet – dabei könnte das für einige Fans ernsthafte Konsequenzen haben.
„Hartz und herzlich“-Elvis bekommt unerwünschten Besuch in den Benz-Baracken
Der Bürgergeld-Empfänger berichtete bereits häufiger, dass „Hartz und herzlich“-Zuschauer über seinen Gartenzaun spähen, auf sein Grundstück laufen und ihn belästigen.
„Auch wenn die Haustür offenstehen sollte: Man hat nicht zu klopfen, zu klingeln, zu rufen – nichts!“, ärgert sich Elvis, „das ist Privatsphäre und das hat seine Gründe!“
Inzwischen muss der Kroate sogar regelmäßig seine Klingelanlage außer Betrieb nehmen, seinen Garten hat er durch hohe Zäune geschützt. Trotzdem: Nichts scheint die übergriffigen Zuschauer davon abzuhalten, ihn in seinem Zuhause aufzusuchen. Dass die Leute überhaupt seine Anschrift kennen, ist seinen Auftritten bei RTLZWEI zu verdanken.
Bei „Hartz und herzlich“ werden immer wieder die Hausnummer und der Straßenname gezeigt, neugierige Fans müssen kaum recherchieren.
„Das ist doch keine Einladung für euch, hierherzukommen und zu nerven“, betont Elvis. Zudem sollten unerwünschte Besucher besser darauf achten, nicht unerlaubt auf dem Grundstück des Bürgergeld-Empfängers rumzulungern oder immer wieder auf der Matte zu stehen – sonst könnte der Mannheimer Anzeige erstatten.
Andere Protagonisten, wie Rostockerin Sandra, gingen bereits rechtlich gegen „Hartz und herzlich“-Zuschauer vor.
Wie erfolgreich sie dabei sind, ist allerdings kaum bekannt. Auf TikTok teilen die Bürgergeld-Empfänger oft mehr als in der Sendung, die nun vorerst in die Sommerpause geht.






