„Hartz und herzlich“-Sandra zahlt tausende Euro für Fahrschule – und machte sich damit selbst lächerlich.

Ex-Bürgergeld-Empfängerin Sandra hat stundenlang gelernt, um in der Fahrschule zu glänzen. Doch bei „Hartz und herzlich“ zeigt sich, dass der Erfolg ausbleibt.

Die sechsfache Mutter Sandra wurde bereits als Teenagerin das erste Mal schwanger. Gearbeitet hat sie noch nie, die meiste Zeit lebte sie von Hartz IV, später Bürgergeld.

Dank des Gehalts von Ehemann Tino ist sie heute nicht mehr auf staatliche Hilfen angewiesen. Trotzdem müssen die „Hartz und herzlich“-Protagonisten eigentlich aufs Geld achten.

Sandra will endlich den Führerschein machen.
Sandra will endlich den Führerschein machen. © Screenshot / RTLZWEI

Eine große Investition ist deshalb Sandras Führerschein, den sie nun endlich machen möchte. Nur so könne sie einen Job finden, meint die ehemalige Rostockerin.

Doch bisher zeigt sich trotz vieler Stunden des Lernens und Kaufens von Lehrmaterial wenig Erfolg. Das zeigen nicht nur die unzähligen Fehlerpunkte der „Hartz und herzlich“-Teilnehmerin, sondern auch ihre Mitarbeit in der Fahrschule – zu sehen auf RTLZWEI.

„Hartz und herzlich“-Sandra aus Rostock will Führerschein machen

Das „Hartz und herzlich“-Team begleitet die sechsfache Mutter zu ihren Theoriestunden. Jeden Abend gehe sie ein bis zwei Übungsbögen durch, erklärt sie vor der Stunde.

In der Fahrschule angekommen, macht Sandra fleißig mit. Doch nicht auf alle Fragen hat sie die richtige Antwort. Wie schnell sie mit einem Anhänger fahren darf und welches Schild für die Mindestgeschwindigkeit steht, weiß sie nicht genau.

„Viel neuer Input für Sandra“, kommentiert auch der „Hartz und herzlich“-Sprecher, nachdem ihr Fahrschullehrer der 42-Jährigen einiges erklären musste.

Wie viel die ehemalige Bürgergeld-Empfängerin, die selbst noch nie einen Job hatte, für den Führerschein bezahlt, verrät sie nicht. Nur, dass sie monatlich 100 Euro dafür und 50 Euro für den Kauf eines Autos beiseitelege.

Sandra ist aktuell mit 43 Prozent des Lehrstoffes durch und möchte sich nun ans Steuer wagen. Ihr Fahrlehrer gebietet Einhalt: „Mach bis nächste Woche 60 Prozent voll und dann fangen wir an.“

Vor Ort gibt Sandra sich entspannt, meint nur: „Das schaffen wir.“ Doch zu Hause kann sie nicht mehr verbergen, dass die 60 Prozent eine Herausforderung sind. Aufgeregt erzählt sie Tochter Svenja davon, die das kaum glauben kann.

 

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