“Bauer sucht Frau International”- Schock: Ein Skandal überschattet die RTL-Show bis heute

Bereits seit über 20 Jahren hilft Inka Bause bei der Liebessuche. Die Show zählt zu den erfolgreichsten bei RTL.
Seit mehreren Jahren gibt es auch die “Bauer sucht Frau International”-Variante. Genau dort kam es zu einem großen Skandal.

Seit 2019 zeigt RTL mit “Bauer sucht Frau International”, wie deutschsprachige Landwirte auf der ganzen Welt nach einer neuen Liebe suchen. Ihre Auserwählten laden sie zu sich ein, um herauszufinden, ob sie sich eine gemeinsame Zukunft fernab von Deutschland vorstellen können.

Derzeit läuft bereits die achte Staffel. Vor wenigen Jahren löste die Teilnahme eines Bauern aus Guatemala einen großen Eklat aus. RTL schaltete sich ein und nahm ihn sogar aus der laufenden Show.

Kandidat Andreas suchte fälschlicherweise nach neuer Liebe

Im Jahr 2023 stellte RTL den damals 63-jährigen Bauern Andreas vor, damit sich Kandidatinnen beim Sender für die nächste Staffel bewerben konnten. Dazu hieß es damals: “Andreas baut Kakao an und wohnt in Alta Verapaz, Guatemala. Er lebt allein auf dem Hof und ist seit sechs Jahren Single.”

Zu seinem Beziehungsstatus wurde angegeben, dass er geschieden sei. Neben der Landwirtschaft habe er auf seinem Land eine Schule gegründet, in der Kinder alltägliche Dinge wie Hygiene lernen können. Die alles entscheidende Frage lautete zum Schluss: “Du hast Lust, dich zu verlieben und Interesse, Andreas kennenzulernen? Dann bewirb dich jetzt auf RTL.de.”

Dieser Aufforderung kamen Frauen nach und so landete Andreas in der “Bauer sucht Frau International”-Staffel. Während der Ausstrahlung kam es aber zu einer überraschenden Wendung.

RTL zog Konsequenzen und schnitt Skandal-Bauern raus

RTL berichtete im Jahr 2024: “Hühnerhalter Andreas aus Guatemala suchte bei Inka Bause und ‘Bauer sucht Frau International’ die große Liebe. Angeblich, müssen wir sagen.” Während der Ausstrahlung der neuen Folgen gab Andreas nämlich auf Social Media an, dass er nicht auf der Suche wäre, sondern schon glücklich verheiratet sei.

Der Sender beteuerte: “‘Bauer sucht Frau International’-Kandidat Andreas bestätigte der Produktion gegenüber mehrfach, dass er Single sei und sicherte es sogar vertraglich zu – eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Sendung.”

Auch habe es während der Dreharbeiten keine Anzeichen dafür gegeben, dass seine Angaben nicht der Wahrheit entsprechen. Die Konsequenz folgte prompt:

“RTL und die Produktion bedauern, dass Andreas mit seinem Verhalten nicht nur sie, sondern auch die Zuschauer:innen und seine Bewerberinnen getäuscht hat. Daher reagiert der Sender umgehend und Bauer Andreas wird nicht länger Teil der Sendung sein.”

“Bauer sucht Frau”-Teilnehmer rechtfertigte sich

Andreas selbst sagte im Interview mit “Ippen.Media dazu”: “In den Unterlagen, die ich da unterschrieben habe, haben die nicht gefragt, ob ich verheiratet bin, sondern sie haben einfach nur gefragt, ob ich in einer festen Beziehung bin.”

Seine Ehefrau wäre von Anfang an über alles informiert gewesen. Er betonte: “Meine Frau und ich haben eine ganz besondere Beziehung. Wir sind verheiratet, klar. Wir sind auch das zweite Mal verheiratet. Wir haben uns mal scheiden lassen, dann haben wir wieder zusammengefunden.”

Und weiter: “Aber es gab eben auch ein paar andere Leute, die gesagt haben, das finden sie cool und das ist doch eine super Gelegenheit, sich darzustellen.” Am meisten wäre der Bauer darüber enttäuscht, dass seine sozialen Projekte keinen Raum in der Sendung bekommen haben.

Warum sich Andreas dazu entschied, während der Ausstrahlung über seinen Beziehungsstatus aufzuklären, begründete er so: “Das war eine rein rationale und emotionale Überlegung. Emotional, dass es mich echt getriggert hat. Und rational, dass ich gesagt habe: ‘Wenn nicht jetzt, wann dann?'” Ein schlechtes Gewissen habe er nicht gegenüber RTL, sondern den Kandidatinnen Elke und Petra.

 

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