Hartz und herzlich -Unerwartetes Einkommen: 3D-Druck als Nebenverdienst? 🤔

In der neuesten Folge von „Hartz und herzlich“ erleben wir Sandra, die sich in ihrer Freizeit ein faszinierendes neues Hobby zugelegt hat: den 3D-Druck. Die sechsfache Mutter aus Ostfriesland hat sich einen 3D-Drucker zugelegt und experimentiert nun mit der Herstellung von kleinen Kunstwerken.

Die Möglichkeit, eigene Designs und Kreationen in drei Dimensionen zu drucken, hat Sandra völlig in ihren Bann gezogen.

Von der Deko für Halloween zu eigenen Designs

Schon vor Halloween hatte Sandra viel Spaß daran, ihr Zuhause mit eigenen 3D-gedruckten Kürbissen und sogar einem Gruselbaum zu dekorieren. In Ostfriesland, wo sie lebt, wird Sandra zunehmend kreativ und erschafft Kunstwerke, die weit über einfache Bastelprojekte hinausgehen. „Ich kann fast jeden Kram drucken“, erklärt sie stolz. „Du kannst sogar eine Büste von dir selbst drucken, wenn du ein Foto hast. Wer will das schon in seinem Wohnzimmer?“ Doch Sandra bleibt realistisch: „Wahrscheinlich niemand.“

Trotzdem bringt ihr das 3D-Drucken eine Menge Freude und immer neue Ideen. Auch wenn dabei viel Abfall anfällt, sieht sie das als Teil des kreativen Prozesses: „Die Reste nennt man Kackhaufen. Wir schmelzen die irgendwann ein und machen etwas Neues daraus.“ Doch der Spaß und die Möglichkeiten, die sie mit diesem neuen Hobby entdeckt hat, sind unbestreitbar.

Ein neuer Blick auf die Welt des 3D-Drucks

Sandra nimmt uns mit in ihre Welt des 3D-Drucks, bei dem sie kreativ wird und Dinge herstellt, die man in normalen Geschäften nie finden würde. Dabei ist sie von den Möglichkeiten der Technik begeistert: „Man kann fast alles drucken, von kleinen Schiffsmodellen bis zu persönlichen Dekorationen“, erzählt sie. Sie zeigt uns, wie sie ihre kleinen Kunstwerke erschafft und erklärt, dass der Druck von einem kleinen Schiff nur etwa 3 bis 4 Euro an Materialkosten verursacht, während größere Projekte, wie etwa ein Drache, mit etwa 7 Euro zu Buche schlagen.

Interessanterweise hat Sandra die 3D-Drucker nicht nur als Hobby entdeckt, sondern erwägt sogar, das Ganze als Nebenverdienst zu nutzen. Mit ihrem eigenen Drucker, der erstaunliche Produkte wie Schiffe und Figuren herstellt, denkt sie darüber nach, ihre Kreationen zu verkaufen. Doch momentan ist sie noch dabei, die Lizenzierung und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu prüfen: „Privat darf ich das machen, aber verkaufen – das ist noch eine andere Geschichte“, erklärt sie.

Lernen für den Führerschein: Ein weiterer Schritt zur Unabhängigkeit

Neben ihrem neuen Hobby hat Sandra noch ein weiteres Ziel im Auge: Sie möchte endlich ihren Führerschein machen. Nach dem Umzug nach Ostfriesland vor einigen Monaten hat sich ihr Leben deutlich entschleunigt. Sandra, die noch auf den Bus angewiesen ist, hofft, mit einem eigenen Auto mehr Mobilität und Unabhängigkeit zu gewinnen. Doch dafür muss sie noch einige Hürden nehmen: „Ich muss mich noch bei einer Fahrschule anmelden“, sagt sie und gesteht, dass die Theorieprüfung eine echte Herausforderung für sie darstellt. Aber sie ist entschlossen: „Ich möchte für mich und meine Kinder mehr Freiheit haben.“

Sandra lernt fleißig mit einer App und ist motiviert, die Theorieprüfung zu bestehen. Trotz Schwierigkeiten und Unsicherheiten bleibt sie optimistisch. Ihr Mann, der bereits seit zweieinhalb Jahren einen Job im Sicherheitsdienst hat, unterstützt sie, wo er kann. „Es ist wichtig, dass ich mir selbst etwas aufbaue, damit ich nicht immer auf andere angewiesen bin“, erklärt Sandra entschlossen.

Ein großer Schritt in die Zukunft

Der Weg zum Führerschein ist jedoch nicht nur eine praktische Entscheidung für Sandra, sondern auch ein Symbol für ihre persönliche Unabhängigkeit. Sie möchte nicht nur für ihre Kinder eine bessere Zukunft aufbauen, sondern auch für sich selbst neue Möglichkeiten schaffen. „Ich möchte nicht immer von anderen abhängig sein“, betont sie und sieht ihren Führerschein als einen Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft.

Ob Sandra ihren Führerschein wirklich bald in den Händen halten wird, bleibt abzuwarten. Doch die Entschlossenheit, die sie in beiden Bereichen – 3D-Druck und Führerschein – zeigt, lässt erahnen, dass sie auch diese Herausforderung meistern wird. Die Zukunft von Sandra scheint voller Möglichkeiten zu sein. Ob als Hobbyistin oder vielleicht sogar als Unternehmerin im Bereich 3D-Druck – sie geht ihren eigenen Weg.

Bleiben Sie dran, um mehr über Sandras spannende Reise zu erfahren!

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