Eigene Chauffeurin dank Bürgergeld?! 😅😮 | Armes Deutschland

Bei „Armes Deutschland“ sorgt ein Ehepaar aus dem bayerischen Mitterteich für heftige Reaktionen. Tobias und Jenny leben seit Jahren von staatlichen Leistungen – und machen keinen Hehl daraus, dass sie daran so schnell nichts ändern wollen.

Schon zu Beginn der Folge fallen Worte, die viele Zuschauer sprachlos machen dürften. „Ich könnte arbeiten, ich will aber nicht“, erklärt Jenny offen. Auch Tobias zeigt sich provokant: „Wenn die Leute meinen, sie müssen arbeiten, dann sollen sie es halt. Ich tu es auf jeden Fall nicht.“

Gemeinsam erhalten die beiden rund 1056 Euro im Monat. Die Miete wird übernommen, selbst zahlen müssen sie lediglich den Strom. Tobias gilt seit Jahren als voll erwerbsgemindert. Wegen Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und ADHS wurde er als nicht arbeitsfähig eingestuft.

Doch ganz untätig ist der 27-Jährige offenbar nicht. Er betreibt ein Kleingewerbe als Alleinunterhalter und Tonstudio-Betreiber. Für Auftritte verlangt er nach eigenen Angaben 75 Euro pro Stunde, dazu kommen Aufbau- und Fahrtkosten. Genau das sorgt für Ärger mit dem Sozialamt. Dort sieht man sein Gewerbe trotz Erwerbsunfähigkeit kritisch.

Advertisements

Tobias will deshalb zurück zum Jobcenter. Allerdings nicht, um wirklich arbeiten zu gehen. Vielmehr erklärt er offen, dass er bei Vorstellungsgesprächen so auftreten würde, dass ihn kein Arbeitgeber einstellen will. Eine Aussage, die die ohnehin explosive Stimmung weiter anheizt.

Auch im Alltag zeigt sich ein Bild, das polarisiert. Während Jenny Haushalt, Einkäufe und viele Aufgaben übernimmt, spielt Tobias gerne Fortnite oder arbeitet an seiner Musik. Selbst der 800 Meter entfernte Weg zum Metzger ist ihm zu weit. Stattdessen begleitet er seine Frau per Videoanruf, während sie regelmäßig große Mengen Pferdewürste einkauft.

Der monatliche Wurstverbrauch des Paares ist enorm. Bis zu 200 oder 250 Stück sollen es nach eigenen Angaben sein. Allein beim Metzger werden schnell mehr als 70 Euro fällig. Für Tobias ist das ein Luxus, den man sich eben gönnt.

Doch der wohl größte Aufreger kommt später.

Tobias und Jenny leisten sich eine private Fahrerin. Natascha bringt sie zum Einkaufen, zum Arzt, ins Schwimmbad oder zu Auftritten. Pro Fahrt zahlen sie zehn Euro. Im Sommer seien so teilweise rund 300 Euro im Monat zusammengekommen.

Auf die Frage, warum sie nicht Bus fahren, haben beide eine klare Antwort: Mit der Fahrerin sei es bequemer. Sie könne warten, flexibel bleiben und direkt zum nächsten Ziel fahren.

Besonders brisant: Tobias erhält zusätzlich Geld für Kleidung in Übergröße. Weil er Größe 8XL benötigt, bekommt er monatlich 20 Euro mehr vom Amt. Für den Einkauf im Textildiscounter stehen an diesem Tag 85 Euro zur Verfügung.

Seine Haltung bringt Tobias dabei unverblümt auf den Punkt: „Es ist schon schön, dass die Menschen da draußen arbeiten gehen für solche Spinner wie mich.“

Für viele Zuschauer dürfte genau dieser Satz der Höhepunkt der Empörung sein. Denn während Millionen Menschen täglich arbeiten, um Miete, Essen und Rechnungen zu bezahlen, präsentieren Tobias und Jenny ihr Leben auf Staatskosten mit einer Mischung aus Stolz, Bequemlichkeit und Provokation.

Die Folge zeigt damit nicht nur den Alltag eines Paares, das sich im Sozialsystem eingerichtet hat. Sie wirft auch eine größere Frage auf: Wo endet Unterstützung – und wo beginnt bewusste Ausnutzung?

Bei „Armes Deutschland“ dürfte dieser Fall noch lange für Diskussionen sorgen.

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button
error: Content is protected !!