Bürgergeld-Empfängerin verzweifelt – „Klauen ist die einzige Möglichkeit“
Bürgergeld-Empfängerin Nathalie möchte einen Schwangerschaftstest machen. Doch der 25-Jährigen fehlt das Geld.
Da sie zahlreiche Termine beim Jobcenter verpasst hat, wurde die Bürgergeld-Empfängerin zu 100 Prozent sanktioniert. Somit bekommt Nathalie keine Geld vom Amt und kann sich nach eigenen Angaben kaum etwas leisten. Für die 25-Jährige gibt es da nur eine Lösung.
Bürgergeld-Empfängerin will Test machen
Aktuell zeigt RTL2 neue Folgen von „Armes Deutschland“ im TV-Programm. Auf YouTube erscheinen darüber hinaus auch immer wieder kurze Ausschnitte aus älteren Episoden – unter anderem auch ein Clip von Nathalie.
Dort sehen die Zuschauer, wie sie darüber nachdenkt, einen Schwangerschaftstest zu machen.
Der Haken an der Sache: Weder sie noch ihr Partner Marcel haben Geld, um einen Test zu kaufen. „Klauen ist die einzige Möglichkeit“, resümiert Nathalie.
Ihr Freund ist gar nicht begeistert von dieser Idee und merkt an, dass Nathalie ja auf Bewährung sei.
Also muss doch eine andere Lösung her. Die Bürgergeld-Empfängerin fragt ihre Mutter, die ihr aber kein Geld leihen möchte.
Am Ende hilft ein Bekannter des Paares aus und leiht Nathalie fünf Euro. Nun kann die 25-Jährige endlich herausfinden, ob sie schwanger ist oder nicht.
Gastro-Job abgelehnt: Bürgergeld-Empfängerin muss von 25 Euro leben
„Hartz und herzlich“-Lena steckt aktuell in einer schwierigen finanziellen Lage. Die Vollwaise möchte nicht dauerhaft auf staatliche Unterstützung angewiesen sein und bemüht sich deshalb um eine Arbeitsstelle. Ein interessantes Jobangebot hat sie bereits gefunden und plant, sich darauf zu bewerben. Ob sich ihre Geldprobleme dadurch lösen lassen, bleibt jedoch offen.
Momentan scheint sich ihre Situation eher weiter zuzuspitzen. Aufgrund bestehender Schulden steht Lena nur ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung. Zusätzlich könnten fehlende Unterlagen dazu führen, dass ihr künftig noch weniger Geld bleibt. Ob die 19-Jährige diese belastende Zeit übersteht, bis sich ihre finanzielle Situation verbessert, ist ungewiss.
Ein anderes Stellenangebot hatte Lena zuvor bereits abgelehnt. Ein Job in der Gastronomie kommt für sie nicht infrage, da der Verdienst ihrer Meinung nach zu gering sei. Auch die Möglichkeit, auf einem Erdbeerhof zu arbeiten, schlug sie aus – obwohl sie derzeit dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist.
„Hartz und herzlich“-Lena: „Acht Stunden Teller spülen – da hat nicht jeder Bock drauf“
Die Begründung für die Absage liefert Lena selbst: „Acht Stunden jeden Tag Teller spülen – ich glaube, da hat auch nicht jeder Bock drauf“, erklärt sie bei „Hartz und herzlich“. „Deswegen heißt es für mich jetzt weitersuchen“, so die 19-Jährige weiter.
Lena hat nicht nur mit hohen Schulden zu kämpfen, auch ihr Bürgergeld wurde drastisch gekürzt. Viel Geld bleibt der 19-Jährigen daher nicht mehr. Vor laufender Kamera hält die Protagonistin einen 20- und einen 5-Euro-Schein hoch. „Das ist mein letztes Geld, damit muss ich auskommen“, sagt sie in der RTLZWEI-Sozialdoku.
Immerhin kann Lena auf die Unterstützung ihres Mitbewohners zählen. „Max ist auf jeden Fall da und Max hilft mir auch, was ich ziemlich gut finde“, erklärt die Bürgergeld-Empfängerin. Und weiter: „Ich bin eher so die klassische Hausfrau und Max geht arbeiten, aber zurzeit versucht Max das alles zu machen, weil mir geht es nicht so gut.“





