Alles auf Anfang! Vanessa muss bei AWZ ganz unten anfangen
Für Vanessa bricht bei „Alles was zählt“ gerade eine Welt zusammen.
Nach den dramatischen Ereignissen der vergangenen Wochen steht sie vor einem kompletten Neuanfang. Statt als Ärztin zu arbeiten, muss sie plötzlich ganz unten anfangen, und das fällt ihr sehr schwer.
Oben im Video erklärt Schauspielerin Julia Augustin, warum Vanessa jetzt gezwungen ist, ihr Leben völlig neu zu sortieren, und weshalb ihr Sohn Henry dabei zur wichtigsten Konstante wird.
„Sie hat nur Kapazitäten für das Nötigste”
Nach dem Ende ihrer Ehe und dem Verlust ihrer beruflichen Perspektive konzentriert sich Vanessa auf das, was ihr wirklich wichtig ist: ihren Sohn Henry.
Für Julia Augustin ist das nur logisch. Wenn das Leben einen so radikalen Einschnitt erlebt, bleiben oft keine Kräfte mehr für große Zukunftspläne.
„Vanessa sagt immer wieder: ‚Jetzt kümmere ich mich erst einmal um mein Kind und um mich‘“, erklärt die Schauspielerin. Gerade die vergangenen Monate hätten ihre Serienfigur enorm gefordert. Deshalb versucht Vanessa nun, Schritt für Schritt wieder Stabilität in ihr Leben zu bringen.
Vom Arztkittel zur Pflegehelferin
Besonders schwer fällt Vanessa der Verlust ihres Berufs. Jahrelang war sie Ärztin, nun muss sie sich plötzlich als Pflegehelferin unterordnen. Für jemanden wie Vanessa, die gewohnt ist, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, eine echte Herausforderung.
Julia Augustin glaubt allerdings, dass dieser Perspektivwechsel auch etwas Positives haben kann. „Sich neu orientieren zu müssen, tut manchmal ganz gut“, sagt sie.
Trotzdem müsse Vanessa erst lernen, Anweisungen anzunehmen und ihren früheren Status loszulassen. Keine leichte Aufgabe für jemanden, der sich ungern etwas sagen lässt …
Auch die Schauspielerin selbst kann sich in diese Situation hineinversetzen. Würde sie hinter der Kamera arbeiten müssen, könnte sie sich Jobs in der Regieassistenz, bei den Dialogbuchautoren oder in der Requisite vorstellen.
Ein Problem hätte sie dabei aber vermutlich mit Vanessa gemeinsam: „Ich würde wahrscheinlich auch an der einen oder anderen Stelle denken, dass ich etwas besser weiß.“
Neuzugang Johannes Gröger äußert Bedenken wegen seiner neuen Rolle
Johannes Gröger sorgt als AWZ-Neuzugang aktuell für Aufsehen. Jetzt spricht der Schauspieler über seine anfänglichen Zweifel!

Nach einigen Ausstiegen zu Jahresbeginn hat „Alles was zählt“ zuletzt wieder mehrere Comebacks und Neuzugänge erlebt – darunter auch den jungen Tennispieler Valentin (gespielt von Johannes Gröger). Seine Figur sorgt in der Serie jedoch schnell für eine kontroverse und belastende Storyline, die nicht nur die Fans, sondern auch den Schauspieler selbst beschäftigt.
Vom Beginn einer Love Story zum Albtraum
Valentin reist nach Essen, um seinen Freund Elias zu besuchen. Dort lernt er Joana kennen, zu der er schnell eine Verbindung aufbaut. Bei einer Party im Prunkwerk verbringen die beiden Zeit miteinander und tanzen ausgelassen, wodurch der Eindruck einer aufkeimenden Romanze entsteht.
Doch die Stimmung kippt drastisch am nächsten Tag: Valentin folgt Joana in die Umkleide und überschreitet all ihre persönlichen Grenzen. Er bedrängt sie und berührt sie gegen ihren Willen. Als Joana sich wehrt, konfrontiert er sie mit ihren Falschaussagen rund um Deniz und macht ihr deutlich, dass ihr im Zweifel niemand glauben würde, sollte sie über den Vorfall sprechen.
In den folgenden Tagen inszeniert Valentin nach außen hin den Start einer möglichen Liebesbeziehung. Er teilt ein gemeinsames Foto mit Joana in den sozialen Medien und stellt sich demonstrativ vor sie, wenn andere ihre Vergangenheit ins Gespräch bringen. Für Joana entsteht dadurch ein immer stärkerer psychischer Druck, der sie zunehmend isoliert und verunsichert – selbst gegenüber ihrer Mutter.
„Das sollte man sich nicht entgehen lassen“
Auch Darsteller Johannes Gröger beschäftigt das Handeln seines Seriencharakters deutlich. Im Interview erklärt er, dass Valentin eine fast schon zu selbstbewusste Persönlichkeit habe, und nichts von Grenzen hält: „Er hat es eher so mit Grenzüberschreitungen.“
Aus diesem Grund musste er eine Weile überlegen, bevor er die Rolle letztendlich annahm. „Ich muss sagen, ich habe irgendwie so ein bisschen damit gestruggelt, ob ich jetzt so eine Rolle spielen möchte, direkt als Neueinsteiger und Berufseinsteiger“, so der Schauspieler gegenüber RTL. Gleichzeitig betont er aber auch, dass er dem Publikum zutraut, klar zwischen Rolle und Schauspieler zu unterscheiden.
Abschließend macht er deutlich, warum sich das Einschalten lohnt: „Die Story von Valentin solltet ihr auf gar keinen Fall verpassen, weil ich es schaffe, in der Rolle Misstrauen zu erwecken. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.“





