Schockierend: Im Streit mit den Behörden erklärt Pascal seinen Sieg.
Im Streit mit dem Arbeitsamt kann Bürgergeld-Empfänger Pascal einen Erfolg verbuchen: Einen Job muss sich der „Hartz und herzlich“-Protagonist vorerst nicht suchen.
Der 25-jährige Pascal hat immer wieder Probleme mit dem Jobcenter, meist aus demselben Grund: Er fordert volle Bezüge und diverse Zugeständnisse des Amts, möchte aber im Gegenzug lieber nicht nach einer Arbeit suchen. Mit einer faszinierenden Ausdauer wehrt der „Hartz und herzlich“-Protagonist sich gegen die Forderungen, endlich Vollzeit zu arbeiten oder eine Maßnahme zu besuchen – mit Erfolg!

Auf TikTok berichtet der Mannheimer zufrieden: „Wir haben jetzt eine Einigung gefunden. Das Praktikum mache ich acht Wochen.“ Eigentlich gehen Praktika als Maßnahme maximal sechs Wochen, Pascal bekommt eine Sonderregelung. Außerdem darf der Bürgergeld-Empfänger zurück in einen Betrieb, wo er schon einmal reinschnupperte. Böse Zungen munkeln, der 25-Jährige drücke sich damit nur vor einem richtigen Job.
„Hartz und herzlich“-Pascal macht wieder Praktikum – mit Sonderregelung
Pascal besucht Maßnahme an Maßnahme, Praktikum an Praktikum – sofern er nicht gerade krankgeschrieben ist oder aus Trotz das Jobcenter boykottiert. Sanktioniert wurde der Bürgergeld-Empfänger bisher nur einmal, ansonsten kommt er stets glimpflich davon. Und das, obwohl er nicht nur, Jobs, sondern auch Praktikumsstellen innerhalb kürzester Zeit verlor.
In welchem Betrieb Pascal genau ist, erwähnt er nicht. Vermutlich ist er allerdings wieder im Landschafts- und Gartenbau, wo der „Hartz und herzlich“-Protagonist zuletzt wegen eines heftigen Streits mit seinem Chef rausflog. Von seinen TikTok-Followern bekommt er – welch Überraschung – nur wenig Zuspruch. „Ab Tag 2 wieder krankgemeldet“, lautet einer der meistgelikten Kommentare.
„Acht Wochen? Nie im Leben“, prophezeit ein Zuschauer das frühzeitige Aus. Auch seine Arbeitszeiten sorgen für Hohn. Pascal postet an seinem ersten Praktikumstag ein TikTok: „So Leute, ich habe heute bis um 12 Uhr gearbeitet!“ Auch das trifft auf wenig Begeisterung: „Ach, doch so lange Arbeitszeiten?“, lautet es zynisch in der Kommentarspalte. Wie es mit seinem Praktikum weitergeht, ob er es dieses Mal durchhält, können Follower nahezu live auf TikTok verfolgen.




