“Armes Deutschland”: Archii bekommt 3000 Euro vom Staat und teilt gegen Arbeitnehmer aus

In der RTLZWEI-Doku “Armes Deutschland” sorgt Archii mit seinen Ansichten für Diskussionen. Der Familienvater setzt voll auf seinen Traum von einer Rap-Karriere – einen klassischen Job lehnt er dagegen ab.

In Berlin leben Archii (37) und seine Freundin Angelina (29) gemeinsam mit ihren vier Kindern: Tochter Aliyah sowie den Söhnen Gabriel, Milian und Adrian.

Armes Deutschland"-Archii investiert Bürgergeld in Rap-Karriere

Die Familie lebt von Hartz IV. Archii träumt davon, Rapstar zu werden, denn eine reguläre Arbeit kommt für ihn nicht infrage – seiner Ansicht nach zahlt das Amt ausreichend. Für ihn gibt es nur zwei Möglichkeiten: Rapstar oder Hartz IV (die Folge wurde vor der Einführung des Bürgergelds gedreht, Anm. d. Red.).

Archii hält wenig von Menschen, die einer regulären Arbeit nachgehen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. “Die gehen dann ihr Leben lang, ein Drittel ihres Tages Minimum, wenn nicht sogar noch mehr, geben die auf, für eine Summe, die die Ende des Monats bekommen”, sagt der 37-Jährige bei “Armes Deutschland”.

“Die werfen ihr Leben weg”: Archii rechnet mit Arbeitnehmern ab

Und weiter: “Die verkaufen ihre Seele meiner Meinung nach. Die werfen ihr Leben weg. Die sind nichts anderes als eine Maschine, die jemand anderes bereichert.” Für Archii lohnt sich Arbeit nicht. Stattdessen lebt der Möchtegern-Rapper lieber von staatlichen Leistungen. Er und seine Familie erhalten nach eigenen Angaben insgesamt 3.000 Euro monatlich vom Amt – und damit lässt es sich seiner Meinung nach gut leben.

Foto: RTLZWEI, “Nutze den Staat gerade aus”: “Armes Deutschland”-Archii finanziert Rap-Karriere von Bürgergeld.

“Armes Deutschland”-Protagonist: “Mache mir den Buckel nicht mehr krum”

Früher arbeitete Archii in der Gastronomie. Eine Rückkehr in den Beruf kommt für ihn jedoch nicht mehr infrage. “Ich arbeite schon seit zwei Jahren nicht mehr. Ich mache mir den Buckel nicht mehr krumm, nicht mehr für jemand anderes, nur noch für mich und meine Familie.”

Mit dem Geld vom Staat möchte er seine Musikkarriere vorantreiben und träumt davon, als Rapper erfolgreich zu werden. “Ich arbeite ja trotzdem – ich verdiene nur nichts. […] Die Arbeit, die ich in meine Musik reinstecke, ist mehr als wertvoll. Und hoffentlich zahlt sie sich eines Tages aus”, meint der Bürgergeld-Empfänger.

In den sozialen Netzwerken reagierten zahlreiche Zuschauer fassungslos auf die Aussagen des 37-Jährigen. “Ein 37-jähriger Mann wird von uns allen finanziert, nur weil er in einer Traumwelt lebt”, schreibt etwa eine Userin.

In einer anderen Folge von “Armes Deutschland” gönnt sich Bürgergeld-Empfängerin ein Tattoo trotz Schuldenberg.
 

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