“Hartz und herzlich”: Asthmatikerin Brigitte lebt in Schimmel-Wohnung
Brigitte aus der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ leidet an Asthma – und lebt dennoch in einer von Schimmel befallenen Wohnung. Ausziehen kommt für die 72-Jährige trotzdem nicht infrage.
In der neuen Folge von „Hartz und herzlich“ bekommt die Rentnerin Besuch von ihrer Tochter Sabrina, die Anfang des Jahres nach Nordrhein-Westfalen gezogen ist.
Die zehnfache Mutter zeigt sich entsetzt darüber, dass ihre Mutter mit dem Schimmelproblem in ihrer Wohnung offenbar alleingelassen wird. Besonders brisant: Brigitte leidet an Asthma. Unterstützung von der Hausverwaltung erhält sie nach eigenen Angaben bislang nicht.
„Dass die jetzt noch mehr Schimmel hat als meine alte, damit hat keiner gerechnet“
Dabei ist die 72-Jährige erst vor eineinhalb Jahren umgezogen. Schon in ihrer vorherigen Wohnung hatte sie mit Schimmel zu kämpfen.
Nun steht sie in ihrem neuen Zuhause erneut vor demselben Problem. „Dass die jetzt noch mehr Schimmel hat als meine alte, damit hat keiner gerechnet“, erklärt die 72-Jährige in der neuen Folge von „Hartz und herzlich“.
Für Brigitte ist die Situation besonders belastend. Aufgrund ihrer Asthma-Erkrankung stellt Schimmel in der Wohnung ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar.
Doch von den Vermietern fühlt sich die Rentnerin nicht ernst genommen. „Die sagen immer, ich soll lüften und die Heizung anstellen. Aber wir haben sie an, wie hoch sollen wir sie noch drehen?“
Trotz der schwierigen Umstände möchte Brigitte ihre Wohnung nicht aufgeben. Sie würde „ungern hier ausziehen“.
Auch Tochter Sabrina kann den Wunsch ihrer Mutter nachvollziehen. Ein weiterer Umzug wäre für die 72-Jährige gesundheitlich kaum zu stemmen. „Umzug schaffst du selber nicht auch noch mal“, erklärt ihre Tochter.
Später kommt dann doch etwas Bewegung in die Angelegenheit. Der Vermieter hat angekündigt, Platten vor die betroffenen Stellen zu setzen.
Zuvor soll allerdings ein Experte das genaue Ausmaß des Schimmelbefalls überprüfen. Im Wohnzimmer habe Brigitte keinen Schimmel, weshalb sie vermutet, dass die Feuchtigkeit über die Außenwände in die Wohnung gelangt. „Das hat man ja schon vorher gewusst.“
Zwar scheint der Vermieter das Problem inzwischen anzugehen, doch bis das Schimmelproblem endgültig beseitigt ist, wird sich die 72-Jährige wohl noch einige Zeit gedulden müssen.





