Der Schlusspunkt! Betrug aufgeflogen: Bürgergeld-Empfänger sind auf Lebensmittelspenden angewiesen

Angelique und Mike aus „Armes Deutschland“ sind nach Sozialbetrug auf Lebensmittelspenden angewiesen. Mike muss Sozialstunden im Altersheim leisten, ist dabei aber wenig motiviert.

Für Angelique (21) und Mike (26) lief es zuletzt nicht rund. Denn die Bürgergeld-Empfänger haben Stress mit dem Jobcenter. Über Monate hinweg haben die beiden zu viel Geld vom Staat bezogen – doch der Betrug ist aufgeflogen.

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„Das war nicht unsere Schuld. Also können die von uns nichts wollen, wenn die einen Fehler machen“, erklärte Mike bei „Armes Deutschland“. „Das Geld müssen wir nicht zurückzahlen, sonst hätten wir schon eine Rechnung von denen bekommen.

Ich denke nicht, dass wir etwas zurückzahlen müssen, weil es die Schuld von denen war“, meint auch Angelique. Doch damit lagen die beiden falsch – wegen Sozialbetrugs mussten sie sich vor Gericht verantworten. Nun müssen die beiden tausende Euro an die Behörde zurückzahlen.

Bei Angelique (21) und Mike (26) herrscht seit ihrer Verurteilung wegen Sozialbetrugs Ebbe in der Kasse. Eigentlich wollten sie nie zur Tafel gehen, doch inzwischen sind sie auf Lebensmittelspenden angewiesen.

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„Armes Deutschland“: Angelique lehnt Lebensmittel ab

Das Angebot dort entspricht allerdings so gar nicht dem Geschmack der beiden. Aus der großen Kiste mit Lebensmitteln verschenken sie den Großteil und behalten am Ende kaum etwas.

Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist, kommen für Angelique grundsätzlich nicht infrage. Trotz ihres enormen Schuldenbergs schmiedet Mike große Pläne und möchte den Führerschein machen. Den Sehtest besteht er und träumt bereits von teuren Autos.

Doch zunächst heißt es für die beiden: arbeiten gehen – unbezahlt und im Dienste des Staates. Weil Ange und Mike elf Monate lang gleichzeitig Arbeitslosengeld und Bürgergeld bezogen haben, wurden sie zu 80 Sozialstunden verurteilt. Diese müssen sie nun in einem Altersheim ableisten – doch ihre Motivation hält sich, wie so oft, in Grenzen.

Auch problematisch: Trotz Sozialbetrug zahlt „Armes Deutschland“-Mike 3000 Euro für einen Blitz-Führerschein.
 

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