đŸ˜± „Der Bergdoktor“-Schock: Hans Sigl spricht offen ĂŒber seine Krebserkrankung!

Berlin – Über Krankheiten wird noch immer zu wenig gesprochen. Doch warum ist das so? Hans Sigl (56) verrĂ€t am Rande einer Charity-Veranstaltung gegenĂŒber TAG24: Die grĂ¶ĂŸte HĂŒrde ist die Angst.

Hans Sigl (56) setzt beim Thema Darmkrebs auf AufklÀrung und Vorsorge.
Hans Sigl (56) setzt beim Thema Darmkrebs auf AufklÀrung und Vorsorge.  © Henning Kaiser/dpa

“Menschen haben Angst, weil sie es nicht einschĂ€tzen können, weil man nicht genug informiert ist”, so “Der Bergdoktor”. Viele wĂŒrden sich mit Krankheiten gar nicht beschĂ€ftigen wollen, weil das Thema belastend sei.

Gerade bei Vorsorgeuntersuchungen wie Darmspiegelungen gebe es noch immer große Hemmungen. Dabei werde vielen Menschen mit zunehmendem Alter erst bewusst, dass sie eben nicht unverwundbar sind. “Die Unverwundbarkeit, die schwindet aber dann”, sagt der Schauspieler.

Dass eine Darmspiegelung nicht zwangslĂ€ufig eine unangenehme Erfahrung sein muss, schildert er sogar mit einem Augenzwinkern. Sein Arzt habe vor dem Termin zu ihm gesagt: “Herr Sigl, es wird ein Happening.”

Um BerĂŒhrungsĂ€ngste abzubauen, setzt der TV-Star auf AufklĂ€rung. So erinnert er an eine aufwendig dokumentierte Herz-Operation, die er vor einigen Jahren in einem Herzzentrum nahe Berlin begleitet hatte. “Das haben wir gemacht, um Menschen aufzuklĂ€ren, damit man weiß, was da eigentlich passiert, um dieses Stigma zu entkrĂ€ften”, erklĂ€rt Sigl.

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Seit 2008 spielt Hans Sigl (56) die Titelrolle des Dr. Martin Gruber in der ZDF-Serie "Der Bergdoktor".
Seit 2008 spielt Hans Sigl (56) die Titelrolle des Dr. Martin Gruber in der ZDF-Serie “Der Bergdoktor”.  © Erika Hauri/ZDF/dpa

Hans Sigl wollte benommen aufs Fahrrad steigen

Hans Sigls Frau Susanne brachte ihren Mann nach der Darmspiegelung wieder nach Hause.
Hans Sigls Frau Susanne brachte ihren Mann nach der Darmspiegelung wieder nach Hause.  © Peter Kneffel/dpa

An Vorsorgetermine erinnert werden muss Sigl nach eigener Aussage ĂŒbrigens nicht. “Ich bin ein durchaus autarker Mann. Ich denke selber an meine Vorsorge, ich gehe selber hin”, betont er.

Ganz ohne Hilfe ging es nach der Untersuchung dann aber doch nicht. Nach der Magen-Darm-Spiegelung sei er noch etwas benommen gewesen.

“Ich wĂ€re mit dem Fahrrad nach Hause gefahren, weil ich dachte, dass ich mit dem Fahrrad gekommen war”, erzĂ€hlt Sigl.

Stattdessen hat seine Frau bereits auf ihn gewartet: “Zum GlĂŒck hat die mich mitgenommen”, witzelt der TV-Star.

 

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